Blaue Zeiten - Die RUB wird 50

 

Am 6. Juni 2015 fanden die Veranstaltungen "BlauPause" und "Blaue Stunde" anlässlich des 50jährigen Bestehens der Ruhr-Universität Bochum statt. Ich habe mitgefeiert und viel Spaß an diesem Tag gehabt.

 

 

Die "Blaue Stunde"

In der Innenstadt angekommen, habe ich zuerst für die nötige Energie gesorgt und habe mir aber nicht traditionell für Bochum eine Currywurst gegönnt, sondern einen Döner. Und dann gings es zum Rathausplatz, auf dem die “Blaue Stunde” stattfand. Das Fest der Stadt Bochum für seine Uni. Hier erwartete die Besucher ein Mix aus 50 Jahren Musikgeschichte mit vielen bochumer Promenten.

Das Zebra Stelzentheater entführte die Besucher in eine andere Welt. Zu sphärischen Klängen bewegten sich die Künstler durch das Publikum und bezog dieses durch Berührungen mit ein.

 

http://www.zebra-stelzen.de/

Die Moderation an diesem Abend hat Mike Litt, auch bekannt als einsamster DJ der Welt vom Radiosender 1Live, übernommen. Im stündlichen Wechsel brachten prominente Bochumer ihre Playlisten mit. Die erste Runde habe ich verpasst, somit unsere Oberbürgermeisterin und den Dekan der RUB - aber Freddy Quinn musste ich auch nicht unbedingt haben ;-) . In der zweiten Runde brachten dann Fußball-Legende “Ata” Lameck und Jazzmusiker Jeff Cascaro ihre Lieblingsstücke mit. Selbstverständlich kam die Trainerfrage auf den Tisch, em, in den Korb, aber “Ata” Lameck wird diese Position beim VFL wohl nicht einnehmen.

Noch ging es gemächlich zu in den Reihen der Besucher. Witzig fand ich, dass sich wirklich eine Art Dancefloor bildete, oder trauten sich die Menschen einfach nicht näher an der Kaltluftballon heran. Aber so sind se, die Menschen hier in Bochum. Nur weil jemand prominent ist, muss man dem nicht auf die Pelle rücken, der geht genauso aufs Klo wieder jeder andere auch. Unsere Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz mischte sich auch unter das Volk und wer mochte konnte unserer Pamela ein paar Fragen stellen.

Mit Pamela Falcon, vielen außerhalb Bochums bekannt aus “The Voice”, und Ben Redelings (”Wer braucht schon Sektfrühstück bei Real Madrid”) kamen wir in den 80er Jahren an. Und was hat uns Ben mitgebracht? Matthias Reim - Verdamt ich lieb dich… SCHOCK!! Aber auch das habe ich überlebt. Ben berichtete uns über die ersten Professoren an der RUB, die den Fussball in ihren Seminaren und schließlich auch in der Förschung thematisch aufgearbeitet haben (Bochum ist nun mal eine Vorreiterstadt) und Pamela erzählte von ihren Erfahrungen aus dem Musikbiz und “The Voice”.

Wie stimmgewaltig Pamela ist, bewies sie mit ihrem kleinen Ständchen. Sie verzichtete auf das Mikrofon, weil es beim Klatschen stört. Also, keine Ausreden mehr von anderen “Sängern”, von wegen die Anlage und die Soundtechnik wären Schuld! Ihr könnt es einfach nicht.

Der Knoten war geplatzt. Die Besucher konnten nicht mehr an den Seiten stehen und zugucken. Der Rythem ging ins Blut und somit in die Beine. Ob Jung oder Alt, der provisorische Dancefloor wurde gestürmt. Auch ich fing an zu zappeln und musste mich ständig daran erinnern, dass fotografieren und tanzen nicht ganz zusammen geht.

Nachdem ich 2,5 Stunden fast an der gleichen Stelle gestanden habe, und die Natur auch ihren Tribut forderte, habe ich mich aufgemacht auch den Rest des Rathausplatzes zu erkunden. Hier habe ich auch einen Schlüsselmoment gahabt: Es hatte sich eine lange Schlange vor dem Herrenklo gebildet, bei den Damen standen gerade mal drei Frauen - habe ich ja noch nie erlebt, dass die Schlange vor der Damentoilette kürzer war als bei den Herren.

Jetzt war wieder Platz und als ich den Cocktailstand entdeckte, war die Entscheidung gefallen… Schließlich braucht man ja ein paar Vitamine. Mit meinem Getränk ausgerüstet, wollte ich herausfinden was der Innenhof des Rathauses für die Besucher bereit hielt.

Abgelenkt wurde ich dann noch einmal kurzfristig von Diskuswerfer Daniel Jansinski, welcher alleine schon durch seine imposante Größe aus der Menge hervorstach.

Hier brach dann sowohl zeitlich, als auch farblich, die Blaue Stunde an. An der Fassade zum Trauzimmer warf eine Videoinstallation Bilder und Clips aus der Geschichte der RUB von der Ausschreibung bis zum heutigen Tag. Die Grundsteinlegung, die Entstehung der Hustadt, den Zuschlag für den Gesundheitscampus… alles war zu sehen. Die auf den Bildern zu sehenden Hocker waren ein beliebte Objekt an diesem Abend… der Sicherheitsdienst hatte alle Hände voll damit zu tun, die Besucher wieder zurückzuschicken, die diese bereits vor Veranstaltungsende mitnehmen wollten. Ich bin auch am Ende an zwei dieser begehrten Erinnerungsstücke gekommen - diese wurden in einer Ecke übersehen, hihi. Super bequem die Dinger. So kommt Frau auch noch an neue Möbel :-D .

Kommen wir nun zu meinen persönlichen Favoriten des Abends. Diese kleinen Sterne und ihr Hüter waren einfach nur putzig. Mir fällt wirklich kein anderes Wort dafür ein. Die Sternchen, die immer wieder aus der Reihe getanzt sind - wörtlich zu nehmen - haben mir ein breites Lächeln ins Gesicht gezaubert. Dargestellt wurde dieses kleine Theater wiederum von der Gruppe Zebra Stelzentheater.

Die letzte Stunde der “Blauen Stunde” wurden von dem Poetry Slamer Sebastian 23 und der UniverCity Botschafterin Katharina Mraz bestritten. Unsere Ottilie bedankte sich für den Abend und rockte noch einmal den “Korb” des Kaltluftballons. Der Herr im rechten Bild ganz rechts wurden ein paar Minuten später von den Herren in “Blau” (mittlerweile, wie passend) abgeführt, nachdem er sich unserer Oberbürgermeisterin heftig nähern wollte. Sachen gibts.

Die Stimmung war auf dem Höchstpunkt… Zum Abschluss wurde noch einmal gemeinsam gesungen. Selbstverständlich Grönemeyer’s Bochum, was sonst… Und alle warten auf das abschließende Video-Mapping auf der Gesamtfläche der Fassade des Rathauses.

Die Stimmung war sooo bombastisch gut… Wenn die Beschallung nicht wegen Lärmschutz hätte beendet werden müssen, hätten die Partylustigen noch bis in Morgenstunden weitergefeiert.

Abschluss der “Blauen Stunde” bildete das Video-Mapping auf der Fassade des Rathauses. Es zeigte die Entwicklung unserer Stadt vom Industrie- zum Bildungs- und Wissenschaftsstandort.zwölf Minuten die sich gelohnt haben.

Nach einem ganzen Tag auf den Beinen habe ich mich danach allerdings verabschiedet, und ich bin zu Hause auch nicht mehr wirklich alt geworden.

Beide Veranstaltungen des Tages haben sich wirklich gelohnt und haben sehr viel Spaß gemacht. Doch nach dem Event ist vor dem Event und das nächste steht bereits in 14 Tagen an: Die Extraschicht!

Und ja… Ich bin dann auch mal auf einem Bild zu sehen. Dankeschön, Pamela fürs Foto und meinem Mann fürs Schießen❤️

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